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Die Orgel der ev. Kirche Spiesen-Elversberg
Für Elversberg, Spiesen und Heinitz

Die Orgel
Disposition
Die Gemeinde


Die Orgel in Elversberg
(aus einem Bericht von 2005)

Am Reformationsfest 1980 wurde die heute weit über den Ort hinaus gerühmte Orgel in den Dienst der evangelischen Kirchengemeinde Elversberg gestellt. Diese Orgel hatte von 1890 bis 1977 eine Vorgängerin. Zur Erbauung der Kirche, 1890, erstellte die Hunsrücker Werkstätte Oberlinger die erste Elversberger Orgel. Der trockene Sommer 1976 ließ viele Holzteile jener Orgel schweren Schaden erleiden. Nach langem Entscheidungsprozess entschloss sich das Presbyterium unter Vorsitz von Pfr. Peter Scheel und auf Empfehlung des früheren Elversberger Kirchenmusikers Volker Stenger, den Neubau der Orgel der Straßburger Werkstätte Mühleisen zu übertragen.

Als Ausgangspunkt für die neue Orgel diente das neugotische Eichengehäuse der Vorgängerorgel sowie etliche Pfeifen, die wieder Verwendung finden konnten. Die nunmehr neunzehn klingenden Register mit 1.240 Pfeifen ermöglichten ein überaus wohltemperiertes Klanggefüge mit französischem Akzent. Ganz neu geschaffen präsentierte sich ein Rückpositiv an der Orgelempore. Der ganze Prospekt, das Schaubild der Orgel, weckt bis heute Begeisterung, wenn bei Konzerten die Gemeinde zur Orgel hingewandt Platz nimmt und sich an der Klangfülle der „Königin der Instrumente“ erfreut. Alles weitere zu dieser Orgel findet sich ausführlich in der Festschrift “100 Jahre evangelische Kirche Elversberg“ und im Heimatkalender Spiesen Elversberg 1990.

Die Entscheidung des Presbyteriums zum Orgelbau 1980 für damals 170.000 DM unter großem finanziellen Engagement der Gemeinde, hat segensreiche kulturelle Auswirkungen für den ganzen Ort in Gottesdiensten und Konzerten gehabt. Das Amt des Organisten in den Gottesdiensten nimmt seit 1982 der Kirchenmusiker Peter Lichtenthal wahr.

Peter Scheel


Disposition

Hauptwerk Rückpositiv Pedal Koppeln:
Bourdon 16’ Metallgedeckt 8’ Subbass 16’ II-I; I-Pedal; II-Pedal
Prinzipal 8’ Prinzipal 4’ Oktavbass 8’
Koppelflöte 8’ Flöte 4’ Choralbass 4’
Oktave 4’ Nazard 2 2/3’ Posaune 16’
Doublette 2’ Oktave 2’
Mixtur 4fach Tierce 1 3/5’
Trompete 8’ Scharff 3fach
Oboe 8’
Tremulant


Mit freundlicher Genehmigung der Kirchengemeinde
OI-E-6



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