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Die Orgel in St. Marien Streufdorf

Geschichte
Disposition


Geschichte:

Als gesichert gilt, dass Johann Christian Dotzauer um 1770 eine Orgel auf der 2. Westempore der Kirche St. Marien zu Streufdorf erbaute. Eine nicht namentlich gekennzeichnete Bleistiftbeschriftung auf einem Brett im Inneren der Orgel lautet „Reparirt Anno 1777 im Monate May“

Im 19. Jahrhundert wurde ein größerer Umbau ausgeführt. Dabei wurden einige hohe (4’- und 2’-)-Register gegen 8’-Register (z.B. Gamba 8’) entsprechend der romantischen Klangvorstellung ausgetauscht. 2 bis dahin vorhandene Register legte der Orgelbauer (kein gesicherter Name bekannt) still. Davon zeugen 2 stumme Züge und einige verbliebene Teile der Regiermechanik und Windladen.

In den letzten 100 Jahren gab es lediglich einige Reparaturen, die zur Erhaltung der Funktionstüchtigkeit nötig waren. Das führte dazu, dass die Orgel derzeit nicht mehr spielbar ist. Eine grundlegende Sanierung ist geplant.


Disposition

Hauptwerk Oberwerk Pedal
Principal 8’ Geigenprincipal 8’ Subbaß 16’
Gedeckt 8’ Salicional 8’ Violon 16’
Gamba 8’ Harmonika 8’ Principal 8’ *
Principal 4’ * Flauto 8’
Hohlflöte 4’ Gedeckt 4’
Quinte 3’ Principal 2’ *
Mixtur 2’ 3fach Spitzflöte 2’


* (im Prospekt, 6 zentrale Felder) * (im Prospekt, 5 obere Felder) * (teilw. im Prospekt, Felder links/rechts)

Nebenzüge, Spielhilfen:
Manualkoppel, Pedalkoppel

Manuale:
2 Manuale C-c’’’ ohne Cis, C mechanisch gekoppelt auf c
Pedal C-c’, ohne Cis

Traktur:
mechanisch

Fotos/Texte: Ulf Prieß



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