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Die Orgel in St. Mauritius Meerbusch

Geschichte
Disposition der Fabricius-Orgel
Disposition der Seifert-Orgel


Geschichte:

Einige Jahre nach dem Bau der Mauritiuskirche wurde bei der Orgelbaufirma Fabricius (Kaiserswerth) eine Orgel in Auftrag gegeben. Die Weihe dieses Instrumentes war am 05. August 1900. 1914 und 1917 wurde sie überarbeitet und mit einem elektrischen Gebläse versehen.

Im zweiten Weltkrieg wurde die Orgel stark beschädigt. Darum plante man im Jahre 1947 den Neubau einer Orgel und holte Angebote bei mehreren Orgelbaufirmen ein. Mehrere Angebote trafen bei der Kirchengemeinde ein, konnten jedoch aufgrund finanzieller Schwierigkeiten nicht umgesetzt werden.

Im Jahre 1951 unternahm man den nächsten Versuch. Erneut wurden Angebote eingeholt und erneut sorgten Geldprobleme für den Stillstand der Orgel-Neubau-Pläne.

Erst sechs Jahre später konnte endlich eine neue Orgel bei der Orgelbaufirma Seifert (Kevelaer) in Auftrag gegeben werden. Bis Weihnachten 1958 sollte die Orgel fertiggestellt werden, doch ein Eingreifen des Diözesanbauamtes verhinderte die pünktliche Fertigstellung, so dass die Orgel erst Ende Januar 1959 angeliefert werden konnte. Am 22. März 1959 erfolgte dann endlich die Weihe der neuen Orgel mit dem Kölner Domorganist Josef Zimmermann.

Im Jahre 2000 (ab Herbst) wurde die Orgel von der Erbauerfirma Seifert komplett überholt, gereinigt und auch erweitert. Eine weitere Reinigung der Orgel (mit einigen kleinen Reparaturen) fand im Jahre 2008, in Vorbereitung auf den 50. Geburtstag der Orgel, statt.


Disposition
Orgelbau Fabricius (Kaiserswerth)
1. Manual C-f''' Hauptwerk II. Manual C-f''' Nebenwerk Pedal C-f'
Bordun 16' Geigenprincipal 8' Subbass 16'
Principal 8' Salicional 8' Principalbass 8'
Hohlflaute 8' Äoline 8' Cello 8'
Gambe 8' Gedackt 8'
Trompete 8' Traversflöte 4'
Octav 4'
Rohrflöte 4'
Quinte 2 2/1'
Octavin 2'
Terz 1 3/5' ab c0

Koppeln: I/P; II/P; II/I

Pneumatische Trakturen
Feste Kombinationen: Piano/Mezzoforte/Forte/Tutti
Disposition
Orgelbau Seifert 1959

1. Manual C-g'''
Hauptwerk
II. Manual C-g'''
Brüstungspositiv
III. Manual C-g'''
Schwellwerk
Pedal C-f'
Quintadena 16' Rohrgedackt 8' Holzprincipal 8' Principalbass 16'
Principal 8' Weidenpfeife 8' Violflöte 8' Subbass 16'
Offenflöte 8' Singend Principal 4' Lieblich Gedackt 8' Quintadena 16'
Gemshorn 8' Nachthorn 4' Hornprincipal 4' Oktavbass 8'
Oktave 4' Nasard 2 2/3' Gedackt 4' Bassflöte 8'
Rohrflöte 4' Kleinprincipal 2' Blockflöte 2' Choralbass 4'
Quinte 2 2/3' Tertian 2fach 1 3/5' + 1 1/3' Quinte 1 1/3' Flachflöte 2'
Schwegel 2' Oktavcymbel 3fach Scharf 5fach Hintersatz 5fach
Mixtur 5-6fach Krummhorn 8' Dulcian 16' Posaune 16'
Trompete 8' Schalmei 8' Basstrompete 8'
Kopftrompete 4'
Tremolo

Koppeln: II/I; III/I; III/II; I/P; II/P; III/P

Im Pedal sind Principalbass 16' und Oktavbass 8', sowie Posaune 16' und Basstrompete 8' "kombinierte Reihen", ferner ist die Quintade 16' aus dem Hauptwerk transmittiert

Elektropneumatische Kegelladen
Handregister - 2 freie Generalkombinationen - 1 freie Pedalkombination - Tutti - Auslöser
Walze (mit "Walze ab" und "Koppeln aus Walze")
Einzelabsteller für Zungen und Manual-16' / Zungengeneralabsteller
Setzeranlage mit 1024 Kombinationen (an die Handregisterwippen angreifend)

Mit freundlicher Unterstützung von Ingo Hoesch (www.ingo-hoesch.de)
OI-M-30
weiterführende Links

Webseite St. Mauritius Meerbusch



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