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Die Orgel der Neuapostolischen Kirche in Kempten (St. Mang)

Geschichte der Orgel
Disposition


Geschichte der Orgel

Bereits die alte Kirche hatte seit ungefähr den 60er Jahren eine kleine Pfeifenorgel. Diese wurde immer wieder erweitert, bis 1987/88 endlich auch auf dem zweiten Manual Register eingebaut wurden. Das Instrument besaß nun 12 Register.

Bei der Planung der neuen Orgel stand von Anfang an fest, daß sie auch eine Pfeifenorgel bekommen würde. Der Platz dafür wurde in der nah außen turmartigen linken Seitennische der Kirche gefunden. Von hier aus können sowohl die Kirche wie auch die zuschaftbaren Nebenräume klanglich erreicht werden. Natürlich sollte aus der alten Orgel alles Verwendbare mit in die neue Orgel übernommen werden. Dies betraf vor allem Pfeifen, die hinter dem Prospekt, den vordersten sichtbaren Pfeifen, standen.

Die neue Orgel hat nun auf zwei Manualen und Pedal 18 Register mit insgesamt 1136 Pfeifen. Das zweite Manual ist vollständig in einem Schwellgehäuse im Inneren der Orgel; durch Schließen dieses Gehäuses kann die Lautstärke deutlich zurückgenommen werden.

Im Hauptwerk sind vor allem Prinzipal 8', Oktave 4' und Mixtur sowie dazu die Trompete als einziges Zungenregister für das kräftige Spiel wie der Liedbegleitung vorgesehen. Für farbiges und auch leiseres Spiel sind die Flöten Holzflöte 8', Spitzflöte 4 (beide aus der alten Orgel übemommen) sowie das neue Flageolett 2' gedacht.
Die leisesten Stimmen der Orgel stehen im Schwellwerk, das Gedeckt 8' (alt) und das Salicional 8', verbunden mit der Vox coelestis (aus dem alten Salicional), werden vor allem unmittelbar vor dem Gottesdienst eingesetzt werden können. Die Rohrflöte 4' (alt) vermehrt die Klangvariationen. Kraft und Glanz erhält das zweite Manual durch den Flötenprinzipal und die Oktave 2'. Das Cornett ist sowohl Klangkrone wie auch Solostimme in Verbindung mit Gedeckt und Rohrflöte; es wurde aus Pfeifen der alten Orgel gewonnen.
Ebenfalls alt sind die Pfeifen des Pedals, der Subbaß 16 gab schon der Vorgängerorgel Fundament, der Gedecktbaß ist zu ihm eine Erweiterung. Der Oktavbaß stammt aus der alten Orgel in Tübingen, wie auch der Flötenprinzipal und ein Teil des Comett. Der Choralbaß ist die Erweiterung des Oktavbasses. Die Koppeln ermöglichen weitere Kombinationsmöglichkeiten, so kann etwa durch die Manualkoppel 4' das Schwellwerk um eine Oktave nach oben versetzt an das Hauptwerk gekoppelt werden.

Das Ziel war es, Altes zu erhalten, Neues zu schaffen zu einer reichen und vielfältigen Musik im Gottesdienst.

Andreas Ostheimer


Disposition
erbaut von Reiser Orgelbau

Hauptwerk Schwellwerk Pedal
Prinzipal 8' Flötenprinzipal 8' Subbaß 16'
Holzflöte 8" Gedeckt 8' Oktavbaß 8'
Oktave 4' Salicional 8' Gedecktbaß 8'
Spitzflöte 4' Vox coelestis 8' Choralbaß 4'
Flageolett 2' Rohrflöte 4'
Mixtur 4fach 1 1/3' Oktave 2'
Trompete 8' Comett 3f.

Koppeln:
Manualkoppel II / I
Manualkoppel II / I 4'
Pedalkoppel I / Pedal
Pedalkoppel II / Pedal

Mit freundlicher Genehmigung von Andreas Ostheimer
OI-K-22



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