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Die Orgel in St. Johannes Baptist Borgentreich

Erbauer der Orgel
Disposition von 1836
Disposition von 1950
Disposition von 1953
Die Restaurierung
Der Restaurator
Rang der Orgel
Springlade


Erbauer der Orgel

Wegen fehlender schriftlicher Aufzeichnungen läßt sich die Frage des Erbauers/der Erbauer nicht einwandfrei klären. Nach dem derzeitigen Forschungsstand werden die einzelnen Bauabschnitte folgenden Orgelbauern zugerechnet:

• "Grundorgel" (Hauptwerk) 17. Jahrhundert Orgelbauerfamilie Bader
• Rückpositiv 1700 - 1710 Orgelbauer der Schule um Johann Jacob John
• Brustwerk um 1730 unbekannt
• Erweiterung um 1750 Orgelbauer Johann Patroclus Möller

Da bis zum heutigen Tag weder Kostenangebot oder Vertrag noch Rechnung aus der Erbauungszeit gefunden werden konnte, ist die Frage des Erbauers/der Erbauer nicht einwandfrei geklärt. Nach erfolgter Demontage und Untersuchung der Orgel kommt man unter Hinzuziehung aller übrigen Indizien zu folgendem Bild über verschiedene historische Baustufen und hierfür in Frage kommende Orgelbauer.

Die im 17. Jh. entstandene "Grundorgel" oder „Urorgel“, die das heutige Hauptwerk umfasst, entstammt höchstwahrscheinlich der Orgelbauerfamilie Bader (1600-1740) aus Unna. Die Tätigkeit Gottfried Baders (nach 1633 – nach 1701) in Dalheim ist für das Jahr 1677 schriftlich bezeugt. Weitere Hinweise hierfür ergeben sich aus Resten einer Inschrift, die sich in der Klosterkirche Dalheim an der Westwand nördlich neben der ehemaligen Orgel in 5-6 m Höhe befindet und welche bei gutwilliger Interpretation auf einen „Gottfried“ als Erbauer der Orgel deuten könnte.

Auch der berühmte Organologe Christhard Mahrenholz (1900-1980), Verfasser mehrerer Standardwerke über Probleme des Orgelbaus, vermutete 1950 nach seiner Untersuchung der Orgel in Borgentreich einen Bader als ihren Urheber.

Für die zwischen 1700 und 1710 durchgeführte Vergrößerung um das Rückpositiv und das Pedal kommt nach derzeitigem Forschungsstand als Urheber ein Orgelbauer der Schule um Johann Jacob John (1665-1707) in Frage. Hinsichtlich des Pfeifenwerks ergeben sich nämlich verblüffende Übereinstimmungen zwischen dem Borgentreicher Rückpositiv- und Pedalbestand mit erhaltenen Registern der Orgel in Hemer, St. Peter und Paul, die 1701/02 von dem aus Thüringen stammenden John gebaut wurde. Da bekannt ist, dass die Orgel in Hemer in weiten Teilen von Johns Gesellen gefertigt wurde, kommen u. U. auch Johns Schüler, die Gebrüder Reinecke, für diesen Abschnitt des Orgelbaus in Dalheim in Frage.


Übersiedelung der Orgel nach Borgentreich 1803

Für die Besetzung der linksrheinischen Gebiete durch französische Truppen sicherte Napoleon Bonaparte den deutschen Fürsten bei den Friedensverhandlungen entsprechende Entschädigungen zu. Diese waren nur durch die Verstaatlichung von Klöstern und geistlichen Herrschaftsgebieten rechts des Rheins möglich. Voraussetzung hierfür war der neue Zeitgeist der Aufklärung mit seinen Ursprüngen in der Französischen Revolution. Dessen gesellschaftliche Kritik richtete sich auch gegen die Klöster und die weltliche Herrschaft von Geistlichen.
Durch den Reichsdeputationshauptschluss (1803) wurden die deutschen Fürsten nicht nur zu Landesherren über die bisher von Bischöfen und anderen Prälaten regierten Länder, sondern ergriffen zugleich auch Besitz von den in diesen Gebieten gelegenen Ordensniederlassungen.
Im Rahmen der Säkularisation, d.h. der Einziehung und Verstaatlichung kirchlichen Besitzes, folgte eine systematische Erfassung der Klöster und ihres Vermögens. Bei der Verwertung des Inventars durch die neuen Eigentümer, wurden die kostbaren Kirchengeräte, Kunstwerke und liturgische Gewänder sowie sämtliches Inventar versilbert, oftmals auch zweckentfremdet oder sogar „verschrottet“. Aus dem Kloster Dalheim gelangten auf diesem Wege die Beichtstühle nach Willebadessen - Fölsen, die Kommunionbänke nach Lichtenau - Husen sowie die Orgel nach Borgentreich.

Der damalige Borgentreicher Bürgermeister Stamm versuchte im Frühjahr 1803 die Orgel für seine Stadt zu gewinnen. Sein Ende Mai geschriebenes Gesuch befürwortete der Paderborner Generalvikar innerhalb weniger Tage. Es blieb zu prüfen, ob das Instrument für die Borgentreicher Pfarrkirche geeignet sei. Der Dringenberger Orgelbauer Arnold Isfording attestierte, "das die Orgel selbst und alles was Eigentlich Zur orgel gehöret, daselbst fueglich angebracht werden kan, die strucktur oder verZierungen des prospekts aber, welche ohnehin beym abbrechen gar leicht schaden leiden können, dürfen des raumes halber wol hin und wider in etwa, weggelassen, oder ver endert werden müssen."

Am 28. Juli erteilte der preußische König die Genehmigung zur Übergabe der Orgel an die Stadt Borgentreich.
Unter Mithilfe der Borgentreicher Bürger wurde die Orgel in Dalheim abgebaut und mit 32 Bürgerwagen nach Borgentreich transportiert. In Kleinenberg wurden 3 Rt. Weg-Geld entrichtet. Nach dem Abladen der Orgelteile am gleichen Abend wurde an alle Helfer Brandwein auf Kosten der Stadt ausgeschenkt. Nach Abriss der alten Orgel sowie der Orgelbühne wurde mit Bauholz, das zum Teil aus Beverungen von Flößern übernommen und zum Teil im „Natzunger Holtze“ geschlagen wurde, eine neue Empore errichtet. Danach wurde die Orgel vom Orgelbauer Isfording aufgestellt. Es ist festgehalten, dass der Calcant Johannes Mencken bei der abschließenden Stimmung 22 1/2 Tage die Blasebälge treten musste, bevor die Orgel ihren alten Klang wieder hatte.
Die Gesamtkosten für Abbau, Transport und Wiederaufbau inklusive der Nebenarbeiten wird in den erhaltenen Dokumenten mit 798 Reichtaler und 20 Silbergroschen angegeben.


Disposition von 1836

Zum Wiederaufbau der Orgel in die neue Kirche legte der Orgelbauer Figgemeier am 1.7.1836 dem Kirchenvorstand einen detaillierten Kostenvoranschlag vor. Die darin enthaltene Aufzeichnung der Disposition ist die älteste heute bekannte Quelle zur früheren Klanggestalt der Orgel.

Hauptmanual Untermanual Rückpositiv Obermanual Brustpositiv Pedal
Bourdun 16' Principal 8' Quintatöna 8' Principal 16'
Prinzipal 8' Rohrflöte 8' Flautetraverse 8' Subbaß 16'
Viola di Gamba 8' Dousflöte 4' Principal 4' Octav 8'
Holflöte 8' Gedact 4' Nachthorn 4' Waldflöte 2'
Quinta 6' Quinte 3' Octav 2' Mixtur 6 fach
Octav 4' Naßartquinte 3' Quinte 1 1/2' Posaune 16'
Cornet 3 fach Octav 2' Detzima 1 1/4' Trompet 8'
Sexquialter 3 fach Waldflöte 2' Mixtur 4 fach Cornet 2'
Mixtur 4 fach Quinte 1 1/2' Ranquet 16'
Cimbel 4 fach Tertzian 2 fach Krummhorn 8'
Trompet 8' Cimbel 3 fach Cimbelstern
Voxumana 8' Mixtur 4fach
Ranquet 8'
Hoboe 4'

Disposition von 1950

Am 31. Mai 1950 untersuchte Christhard Mahrenholz die Orgel in Borgentreich.
Anhand seiner Bestandsaufnahme lassen sich die im 19. Jahrhundert durchgeführten Dispositionsänderungen nachvollziehen.

Hauptmanual Untermanual Rückpositiv Obermanual Brustpositiv Pedal
Bourdun 16' Diskant-Bordun 16' Gedackt 8' Principal 16'
Prinzipal 8' Principal 8' Quintadena 8' Subbaß 16'
Viola di Gamba 8' Geigenprincipal 8' Oktav 4' Octav 8'
Holflöte 8' Rohrflöte 8' Traversflöte 4' Oktav 4'
Quinta 5 1/3' Traversflöte 8' Gedackt 4' Mixtur 6 fach
Oktav 4' Spitzflöte 4' Oktav 2' Posaune 16'
Gedackt 4' Principalquinte 2 2/3' Quintflöte 1 1/3' Trompet 8'
Sexquialter 3 fach Nasartquinte 2 2/3' Dezimaquinte 2 fach Clairon 4'
Zimbel 4 fach Octav 2' Mixtur 4 fach
Mixtur 4 fach Waldflöte 2'
Trompete 8' Quinte 1 1/3'
Tertzian 2 fach
Zimbel 3 fach
Mixtur 5 fach

Disposition von 1953

Mit dem Ziel der Wiederherstellung der Dalheimer Disposition um 1750, wurde die Klangzusammenstellung der Orgel erneut geändert. Einige Entscheidungen kommen im Zuge der jetzigen Restaurierung auf den Prüfstand.

Hauptwerk
II.Manual C-f´´´
Rückpositiv
I. Manual C-f´´´
Brustwerk
III. Manual C-f´´´
Pedal
C-f´
Principal 16' Praestant 8' Gedackt 8' Principal 16'
Quintade 16' Rohrflöte 8' Quintade 8' Subbass 16'
Octav 8' Oktav 4' Principal 4' Octav 8'
Hohlflöte 8' Duesflöte 4' Gedackt 4' Hollpfeife 4'
Quinte 6' Quinte 3' Traversflöte 4' Mixtur VI 4'
Octav 4' Nasat 3' Octav 2' Posaune 16'

Gedackt 4'

Octav 2' Quintflöte 1 1/2' Trompete 8'
Sesquialtera III Waldflöte 2' Octav 1' Cornett 2'
Zimbel III 2/3' Terz 1 3/5' Dezimaquinta II
Mixtur IV 2' Quinte 1 1/3' Scharff IV 1'
Trompete 16' Mixtur IV 1 1/2' Krummhorn 8'
Trompete 8' Zimbel III 1/2' Tremulant
Dulzian 16'
Trechterregal 8'
Tremulant

Koppeln: BW-HW, RP-HW, HW-Ped, RP-Ped
2 Zimbelsterne

Die Restaurierung

Die Planungsphase

• 1994 Gründung des Vereins der Freunde und Förderer der Johann Patroclus Möller Orgel und des Orgelmuseums Borgentreich e.V.
• 1997 Erste Bestandsaufnahme durch den Orgelsachverständigen Uwe Droszella in Zusammenarbeit mit Regionalkantor Jörg Kraemer
• 1998 Orgelsymposium in Borgentreich
• 2001 Gründung einer Orgelsachverständigenkommission
• 2003 Auftragsvergabe an die Firma Hermann Eule Orgelbau GmbH, Bautzen (Sachsen)


Die Restaurierungsphase

• 2004 Umfangreiche Untersuchungen an der Orgel durch den Restaurator
• 2005 Ausbau der Orgelpfeifen, der Windladen und weiterer Teile der Orgel
• 2006 Ausbau des Gehäuses, Sortierung des historischen Pfeifenbestandes, Rekonstruktion der Windanlage
• 2007 Rückbau und Restaurierung des Hauptgehäuses, Rekonstruktion des Rückpositivgehäuses, Restaurierung der WindladenRestaurierung und Rekonstruktion des Schnitzwerks am Hauptgehäuse
• 2008 Restaurierung des Pfeifenwerks
• 2009 Rekonstruktion der Tontraktur und des Spieltisches sowie die Restaurierung der Registratur. Weitere Schnitzarbeiten am Gehäuse
• 2010 Technische Montage der Orgel, Farbfassung und Intonation
• 2011 Feierliche Einweihung der Barockorgel am 14./15. Mai 2011


Der Restaurator

Die Firma Hermann Eule Orgelbau GmbH aus Bautzen, Sachsen wurde im November 2003 vom Kirchenvorstand der Pfarrgemeinde St. Johannes Baptist Borgentreich mit der Restaurierung der Orgel beauftragt.

Weitere Infos zur Firma und deren Restaurationstätigkeiten erhalten Sie auf der Homepage der Firma Hermann Eule Orgelbau GmbH.


Rang der Orgel

"Die Orgel in Borgentreich ist ein Kunstwerk ersten Ranges, ein Orgeldenkmal, wie es weit und breit nicht zu finden ist und nur mit den großen Schnitgerwerken des norddeutschen Küstengebietes vergleichbar ist.
Das Einzigartige an dem Werk ist das Vorhandensein von drei Springladen. In dieser Hinsicht stellt die Orgel heute ein absolutes Unicum dar, denn unter den vier oder fünf Springladenorgeln, die sich überhaupt bis in die heutige Zeit in Deutschland hinübergerettet haben, dürfte diese die einzige sein, die bis auf das Brustwerk in sämtlichen Klavieren mit Springladen besetzt ist. Auch der Pfeifenbestand ist von hohem Wert. Einige Pfeifenreihen gehen bis in die Zeit um 1600 zurück.
... Heute liegt mir nur daran Ihnen zu sagen, daß es sich bei der Orgel in Borgentreich auch vom Standpunkt der Orgelgeschichte um ein besonderes Werk handelt."

Mit diesen Worten beschrieb bereits Mitte des vergangenen Jahrhunderts Prof. Dr. Christhard Mahrenholz (1900-1980), führender Orgelexperte jener Tage, anlässlich einer Untersuchung der Orgel am 31. Mai 1950 den Denkmalwert in einem Schreiben an den damaligen Landeskonservator von Westfalen.

Auch heute noch ist es in Fachkreisen unumstritten, dass das Instrument in der Katholischen Pfarrkirche St. Johannes Baptist als größte Barockorgel Westfalens zu den bedeutendsten Denkmalorgeln Europas zählt.

Ihren Rang als herausragendes Denkmal hat diese Orgel einmal wegen des hohen Anteils an erhaltener Pfeifensubstanz aus dem 17./18. Jahrhundert und insbesondere wegen der im Hauptwerk, Pedal und Rückpositiv erhaltenen sechs Springladen.
Sie gilt als die größte erhaltene doppelte Springladenorgel der Welt.

Die Orgel enthält auf drei Manualen und Pedal derzeit insgesamt 45 Register mit insgesamt 3306 klingenden Pfeifen. Die längsten Pfeifen der Orgel stehen im Prospekt (Schauseite) und gehören mit ca. 500 cm zu dem Register Principal 16´ im Pedal. Die kleinsten Pfeifen besitzen ein Länge von nur noch ca. 1 cm (ohne Fuß) und sind im Diskant der Mixturen und Zimbeln zu finden.

Zuletzt wurde das Pfeifenwerk noch durch zwei Zimbelsterne ergänzt. Nähere Einzelheiten entnehmen Sie bitte den Dispositionen.


Springlade

Immer wieder wird im Zusammenhang mit der Borgentreicher Orgel der Begriff "Springlade" genannt, bis hin zur Betitelung als größte doppelte Springladen-Orgel der Welt.

Was verbirgt sich hinter diesem Begriff ?

Die Pfeifen einer Orgel stehen auf Holzkästen, den sogenannten Windladen. Diese Windladen werden häufig als Herzstück einer Orgel bezeichnet, weil sie als zentrales Bauteil die Schnittstelle aller Komponenten einer Orgel darstellen. Sie speichern den vom Gebläse kommenden Wind, um ihn nach dem Willen des Organisten in die gewünschten Pfeifen abzugeben. Im Laufe der Jahrhunderte hat es in der Orgelgeschichte die unterschiedlichsten Windladenkonstruktionen gegeben. Als gebräuchlichste Konstruktion ist die Schleiflade zu nennen, die bereits im 15. Jh. entwickelt wurde und auch heute noch nahezu ausschließlich Verwendung findet.

Die heute aufgrund ihrer aufwändigen Konstruktion nur noch selten anzutreffende Springlade unterscheidet sich von der Schleiflade hinsichtlich ihrer besonderen Registriervorrichtung. Anstelle der Schleife befinden sich in der Windlade unter jeder Pfeifenbohrung kleine Ventile. Diese werden mit einer Feder gehalten. Sie können mittels Stechern (kleine Metallstifte, die oben aus der Windlade herausragen) geöffnet werden.

Beim Ziehen eines Registers drückt eine lange Leiste auf sämtliche dem jeweiligen Register zugehörigen Stecher. Dadurch werden alle Ventile des gezogenen Registers geöffnet. Beim Abstoßen springen die Ventile durch ihre Federn wieder zu. Daher der Name Springlade Der Registerzug muss sowohl in gezogenem wie auch in abgestoßenem Zustand eingehakt werden um die Kraft der Ventilfederchen oder das Gewicht der Registerleiste auszuhalten.

Ab 1600 entwickelte sich die Konstruktion der doppelten Springlade. Hier sind die Ventile jeder Kanzelle in eine schwere eichene Leiste eingelassen. Im Falle einer Störung kann man sie wie Schubladen bequem herausnehmen. Trotz oder vielleicht gerade wegen der anspruchsvollen Bauweise ist die Springlade im Laufe des 17. und 18. Jahrhunderts allmählich außer Gebrauch gekommen. Mit Ausnahme von Italien hatte inzwischen die Schleiflade in Europa ihren Siegeszug angetreten.

Die Orgel in der Borgentreicher Pfarrkirche ist mit sechs doppelten Springladen aus dem 17. und 18. Jahrhundert die größte doppelte Springladenorgel weltweit.


Quelle (mit freundlicher Genehmigung) : http://www.barockorgel-borgentreich.de/
OI-B-28
weiterführende Links

Webseite Orgelmuseum Borgentreich
Webseite Pastoralverbund Borgentreicher Land



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