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Die Orgel in St. Magnus Albersroda

Informationen zur Orgel
Disposition


Informationen zur Orgel

Von der einst Sankt Magnus geweihten mittelalterlichen Kirche in Albersroda ist nur der Chorturm aus der Mitte des 13. Jahrhunderts erhalten. An diesen wurde um 1500, in der Epoche der Spätgotik, anstelle der spätromanischen Apsis ein breiterer Chorraum und schließlich im Jahr 1838 nach Westen ein hohes klassizistisches Kirchenschiff angefügt. Von der alten Ausstattung sind vor allem die beiden spätgotischen Schnitzaltäre aus der Nachfolge von Lucas Cranach d.Ä. und die eigenwillige Bemalung des Chorturmgewölbes aus der Zeit der Spätrenaissance genauerer Betrachtung wert.

Die Orgel auf der Hufeisenempore, im Jahre 1851 geschaffen von dem berühmten mitteldeutschen Orgelbauer Friedrich Ladegast, ist - nach dem Verlust der Orgel in Geusa - das älteste erhaltene zweimanualige Instrument aus dessen Weißenfelser Werkstatt. Die Gestaltung des Prospekt lehnt sich wie bei der heute im Merseburger Dom befindlichen einmanualigen Raschwitzer Orgel (1850) eng an Ladegasts erste erhaltene Orgel in Tanneberg (1838) an.

Das Albersrodaer Instrument blieb bis auf die 1917 beschlagnahmten und in den 20er Jahren durch Zinkpfeifen ersetzten Prospektpfeifen unverändert. 2005 wurde es von Firma Schönefeld (Stadtilm) restauriert, nur für neue Zinnpfeifen fehlt der Kirchgemeinde noch das Geld.

Das Instrument hat mechanische Schleifladen, der Tonumfang reicht von C-d''' (Bordun 16' ab c), im Pedal C-c'.

Dr. Peter Ramm
(Quelle: Programmheft Orgelsommer Merseburger Land)

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Disposition
erbaut 1851 von Friedrich Ladegast

I. Hauptwerk II. Oberwerk Pedal
Bordun 16' Lieblich Gedackt 8' Violonbaß 16'
Principal 8' Flaute travers 8' Subbaß 16'
Gedackt 8' Flaute amabilé 4' Principalbaß 8'
Viola di Gamba 8' Waldflöte 2'
Octave 4'
Gedackt 4'
Octave 2'
Mixtur 3fach 1 1/3'

Koppeln: I/P; II/P

Mit freundlicher Genehmigung von Karsten Nörenberg
Foto: Orgelbau Schönefeld (nach der Restaurierung)
OI-A-47



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